15. Oktober 2026
Beschreibung
In der Funktion Advanced Malware Protection (AMP) von Cisco Secure
Email Gateway existiert eine kritische Sicherheitslücke. Die
Schwachstelle beruht auf einer fehlerhaften Verarbeitung von
E-Mail-Anhängen, wenn der File-Reputation-Dienst aktiviert ist. Laut
Cisco wird die Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-76519
CVSS Base Score: 9.8
Auswirkungen
Nicht authentifizierte Angreifer:innen können aus der Ferne durch das
Versenden einer E-Mail mit einem präparierten Anhang über ein
betroffenes Gerät beliebige Dateien auf dem zugrundeliegenden
Betriebssystem schreiben und Befehle mit root-Rechten ausführen. Damit
ist eine vollständige Kompromittierung des Geräts möglich. Mit diesen
Berechtigungen können Angreifer:innen zudem Spuren der Ausnutzung
entfernen.
Ist ein betroffenes Gerät Teil eines Clusters, können die zur
Authentifizierung zwischen den Cluster-Mitgliedern verwendeten privaten
SSH-Schlüssel ausgelesen und für die Kompromittierung weiterer
Cluster-Mitglieder verwendet werden.
Betroffene Systeme
Betroffen ist Cisco Secure Email Gateway (physisch und virtuell) mit
einer verwundbaren Version von Cisco AsyncOS, wenn beide der folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
* Der File-Reputation-Dienst (Teil von Cisco AMP) ist aktiviert und
einer Mail Policy zugewiesen.
* Die Version der Content Scanner Tools ist älter als 25.3.0.5525.
Betroffene Cisco AsyncOS Releases für Cisco Secure Email Gateway:
* Release 15.5: Versionen vor 15.5.5-014
* Release 16.0: alle Versionen (kein Fix, Migration auf eine behobene
Version notwendig)
* Release 16.5: Versionen vor 16.5.0-780
Nicht betroffen sind laut Cisco Secure Email and Web Manager sowie
Secure Web Appliance.
Abhilfe
Cisco stellt folgende fehlerbereinigte Versionen bereit:
* Cisco AsyncOS 15.5.5-014
* Cisco AsyncOS 16.5.0-780
Cisco empfiehlt, Systeme mit Releases vor 16.5 auf 16.5.0-780 zu
migrieren.
Der Fix wird zusätzlich für alle lizenzierten und unterstützten
AsyncOS-Releases über ein Update der Content Scanner Tools verteilt.
Versionen ab 25.3.0.5525 enthalten den Fix. Das Update erfordert weder
ein Software-Upgrade noch einen Neustart. Bei aktivierten automatischen
Updates ist nach Einspielen des Updates keine weitere Aktion nötig,
andernfalls kann das Update über den CLI-Befehl contentscannerupdate
manuell angestoßen werden. Die installierte Version lässt sich mit
contentscannerstatus prüfen. Für Cisco Secure Email Cloud Gateway ist
laut Cisco keine Aktion erforderlich. Workarounds stehen nicht zur
Verfügung.
Da die Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird, empfiehlt CERT.at,
betroffene Systeme auf Anzeichen einer Kompromittierung zu prüfen.
Cisco beschreibt dazu die Durchsuchung der system_logs nach Einträgen
mit „System Security“ (bei Clustern auf jedem Cluster-Mitglied).
Zusätzlich sollten Netzwerk- und Firewall-Logs außerhalb des Geräts auf
verdächtige Aktivitäten, etwa unerwartete Uploads vom Gerät zu externen
IP-Adressen, geprüft werden.
Bei Verdacht auf Kompromittierung einer physischen Appliance empfiehlt
Cisco die Kontaktaufnahme mit dem Cisco TAC. Bei virtuellen Appliances
empfiehlt Cisco, zunächst forensische Daten zu sichern (ein Upgrade
zerstört diese), eine neue virtuelle Maschine mit einer behobenen
Version aufzusetzen, die Konfiguration ohne Import alter
Konfigurationsdateien neu aufzubauen sowie sämtliche Zugangsdaten und
kryptographisches Material zu erneuern. Bei Clustern sollten alle
Mitglieder eines Clusters mit mindestens einem kompromittierten Gerät
neu aufgesetzt werden. Details finden sich im [105]Advisory des
Herstellers.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
__________________________________________________________________
Informationsquelle(n):
Cisco Secure Email Gateway Arbitrary File Write Vulnerability
(Englisch)
https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdviso…
Cisco Secure Email Gateway and Secure Email and Web Manager Security
Hardening Release: September 2026 (Englisch)
https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdviso…
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schlagenhaufer
--
// Michael Schlagenhaufer <schlagenhaufer(a)cert.at> - T: +43 1 5056416 78
// CERT Austria - https://www.cert.at/
// CERT.at GmbH, FB-Nr. 561772k, HG Wien
09. Oktober 2026
Beschreibung
Citrix hat ein Security Bulletin zu einer kritischen Sicherheitslücke
in Citrix NetScaler ADC und Citrix NetScaler Gateway veröffentlicht. Es
handelt sich um einen Speicherüberlauf, der zur Ausführung von
beliebigem Code aus der Ferne (Remote Code Execution) oder zu einem
Denial-of-Service (DoS) führen kann. Voraussetzung ist, dass das Gerät
als SAML Service Provider (SP) oder SAML Identity Provider (IdP)
konfiguriert ist.
Betroffen sind auch Systeme, die bereits auf die für CVE-2026-88771 bis
CVE-2026-88778 beziehungsweise CVE-2026-88779 bereitgestellten
Versionen aktualisiert wurden, sofern sie als SAML IdP konfiguriert
sind.
Citrix sind nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
keine Angriffe unter Ausnutzung dieser Schwachstelle bekannt.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-107406
CVSS v4.0 Base Score: 9.5
Auswirkungen
Durch Ausnutzen der Schwachstelle können Angreifer:innen aus der Ferne
beliebigen Code auf betroffenen Geräten ausführen oder einen
Denial-of-Service-Zustand herbeiführen. Laut CVSS-Vektor sind dafür
weder eine Authentifizierung noch eine Interaktion von Benutzer:innen
erforderlich, die Angriffskomplexität wird als hoch eingestuft.
Da NetScaler-Systeme häufig als aus dem Internet erreichbare
Zugangspunkte eingesetzt werden, sind bei einer Kompromittierung auch
darüber laufende Daten sowie dahinterliegende Systeme gefährdet.
Betroffene Systeme
Betroffen sind von Kund:innen selbst verwaltete Installationen von
Citrix NetScaler ADC und Citrix NetScaler Gateway, die als SAML SP oder
SAML IdP konfiguriert sind. Welche Konfiguration betroffen ist, hängt
von der eingesetzten Version ab.
Betroffen bei Konfiguration als SAML IdP:
* NetScaler ADC und NetScaler Gateway 14.1-73.37 bis einschließlich
14.1-73.41
* NetScaler ADC 14.1-FIPS 14.1-73.37 FIPS bis einschließlich
14.1-73.41 FIPS
* NetScaler ADC und NetScaler Gateway 13.1-64.23 bis einschließlich
13.1-64.28
* NetScaler ADC 13.1-FIPS NDcPP 13.1-37.279 bis einschließlich
13.1-37.282
Betroffen bei Konfiguration als SAML SP oder SAML IdP:
* NetScaler ADC und NetScaler Gateway 14.1 vor 14.1-73.37
* NetScaler ADC 14.1-FIPS vor 14.1-73.37 FIPS
* NetScaler ADC und NetScaler Gateway 13.1 vor 13.1-64.23
* NetScaler ADC 13.1-FIPS NDcPP vor 13.1-37.279
Secure Private Access Hybrid-Installationen, die NetScaler-Instanzen
verwenden, sind ebenfalls betroffen. Von Citrix verwaltete
Cloud-Dienste sowie Citrix-managed Adaptive Authentication werden vom
Hersteller aktualisiert.
Abhilfe
Citrix stellt aktualisierte Versionen bereit, welche die Schwachstelle
beheben, und empfiehlt, diese so rasch wie möglich einzuspielen:
* NetScaler ADC und NetScaler Gateway 14.1-73.46 und neuere Versionen
* NetScaler ADC und NetScaler Gateway 13.1-64.29 und neuere Versionen
von 13.1
* NetScaler ADC 14.1-FIPS 14.1-73.46 FIPS und neuere Versionen von
14.1-FIPS
* NetScaler ADC 13.1-FIPS und 13.1-NDcPP 13.1-37.283 und neuere
Versionen von 13.1-FIPS und 13.1-NDcPP
Im Security Bulletin werden keine Workarounds oder Mitigationsmaßnahmen
genannt.
Ob ein Gerät die Voraussetzungen erfüllt, lässt sich anhand der
NetScaler-Konfiguration prüfen. Folgende Einträge weisen auf eine
entsprechende Konfiguration hin:
* SAML SP: „add authentication samlAction“
* SAML IdP: „add authentication samlIdPProfile“
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
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Informationsquelle(n):
Citrix NetScaler ADC and Citrix NetScaler Gateway Security Bulletin for
CVE-2026-107406 (Englisch)
[105]https://support.citrix.com/external/article/CTX697191/citrix-netsc
aler-adc-and-citrix-netscale.html
Protecting Customers: Immediate Guidance for CVE-2026-107406 in
NetScaler ADC and NetScaler Gateway (Englisch)
[106]https://community.citrix.com/techzone-blogs/110_security-updates/p
rotecting-customers-immediate-guidance-for-cve-2026-107406-in-netscaler
-adc-and-netscaler-gateway-r1631/
Mit freundlichen Grüßen,
Güneş Holler
--
// Güneş Holler <holler(a)cert.at> - T: +43 1 5056416 78
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// CERT.at GmbH, FB-Nr. 561772k, HG Wien
Kritische Sicherheitslücken in Citrix NetScaler ADC und NetScaler Gateway -
aktiv ausgenutzt - Updates verfügbar
27. September 2026
Beschreibung
In Citrix NetScaler ADC und Citrix NetScaler Gateway existieren mehrere
Sicherheitslücken, darunter zwei kritische Schwachstellen, die die
Ausführung von beliebigem Code ermöglichen. Laut Hersteller werden
CVE-2026-88771 und CVE-2026-88772 bereits aktiv ausgenutzt.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-88771, CVE-2026-88772, CVE-2026-88773,
CVE-2026-88774, CVE-2026-88775, CVE-2026-88776, CVE-2026-88777,
CVE-2026-88778
CVSS v4.0 Base Scores: bis zu 9.5 (kritisch)
Auswirkungen
CVE-2026-88771 ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifer:innen
aus der Ferne, aufgrund unzureichender Eingabevalidierung beliebige
Befehle auszuführen. Laut Hersteller sind alle Installationen von
NetScaler ADC und NetScaler Gateway betroffen, auch in der
Standardkonfiguration.
CVE-2026-88772 ist ein Speicherüberlauf, der zur Ausführung von
beliebigem Code oder zu Denial-of-Service führen kann. Voraussetzung
ist eine aktivierte DTLS-Konfiguration; auf VPN-Virtual-Servern ist
DTLS standardmäßig aktiviert.
Die weiteren Schwachstellen ermöglichen HTTP Request Smuggling
(CVE-2026-88773), die Umgehung von Richtlinien mit HTTP-URL-basierten
Ausdrücken (CVE-2026-88774), Denial-of-Service oder fehlerhaftes
Verhalten durch Speicherüberläufe (CVE-2026-88775, CVE-2026-88776,
CVE-2026-88777) sowie die Vorhersage von TCP Initial Sequence Numbers
(CVE-2026-88778). Sie setzen jeweils bestimmte Konfigurationen voraus,
u. a. den Betrieb als Gateway (SSL VPN, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy)
oder AAA-Virtual-Server, Load-Balancing-Virtual-Server vom Typ Oracle
oder aktivierte Nicht-HTTP-Layer-7-Protokollfunktionen (z. B. FTP,
RTSP, DNS64, NAT64). Die genauen Voraussetzungen sowie Anleitungen zur
Überprüfung der eigenen Konfiguration finden sich im Advisory des
Herstellers.
Betroffene Systeme
* Citrix NetScaler ADC und Citrix NetScaler Gateway 14.1 vor
14.1-73.37
* Citrix NetScaler ADC und Citrix NetScaler Gateway 13.1 vor
13.1-64.23
* Citrix NetScaler ADC 14.1-FIPS vor 14.1-73.37 FIPS
* Citrix NetScaler ADC 13.1-FIPS und 13.1-NDcPP vor 13.1-37.279
Ebenfalls betroffen sind Secure-Private-Access-Hybrid-Installationen,
die NetScaler-Instanzen verwenden. Das Advisory gilt nur für
kundenseitig verwaltete Installationen; von Citrix verwaltete
Cloud-Dienste sowie Adaptive Authentication werden vom Hersteller
aktualisiert.
Abhilfe
Citrix stellt Updates bereit, welche die Schwachstellen beheben:
Version 14.1-73.37 bzw. 13.1-64.23 für NetScaler ADC und NetScaler
Gateway sowie 14.1-73.37 FIPS bzw. 13.1-37.279 für die FIPS- und
NDcPP-Varianten. Aufgrund der aktiven Ausnutzung wird dringend
empfohlen, die Updates umgehend einzuspielen. Dies gilt auch für
NetScaler-Instanzen in Secure-Private-Access-Hybrid-Installationen.
Für von CVE-2026-88778 betroffene Systeme empfiehlt der Hersteller
zusätzlich, die Option „Enhanced ISN Generation“ zu aktivieren (set ns
tcpparam -enhancedISNgeneration ENABLED). Details finden sich in der
[105]Dokumentation des Herstellers.
Aufgrund der aktiven Ausnutzung empfiehlt CERT.at zudem, betroffene
Systeme auf Anzeichen einer Kompromittierung zu überprüfen.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
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Informationsquelle(n):
Citrix NetScaler ADC and Citrix NetScaler Gateway Security Bulletin for
CVE-2026-88771, CVE-2026-88772, CVE-2026-88773, CVE-2026-88774,
CVE-2026-88775, CVE-2026-88776, CVE-2026-88777, and CVE-2026-88778
(Englisch)
[106]https://support.citrix.com/support-home/kbsearch/article?articleNu
mber=CTX697096
TCP configurations – Enhanced ISN generation (Englisch)
[107]https://docs.netscaler.com/en-us/citrix-adc/current-release/system
/tcp-configurations.html#enhanced-isn-generation
24. September 2026
Beschreibung
In der OAuth Komponente von F5 BIG-IP APM existiert eine kritische
Schwachstelle, welche dass unauthentifizierte Ausführen von Schadcode
aus der Ferne erlaubt. Betroffen sind Systeme, welche BIG-IP APM als
Authorisierungsserver via OAuth-Funktionalität nutzen.
Es liegen Informationen vor, dass diese Lücke bereits aktiv ausgenutzt
wird, daher empfiehlt sich die Überprüfung der eigenen Instanzen auf
etwaige Indicators of Compromise, welche ebenfalls im veröffentlichten
Advisory enthalten sind.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-94127
CVSS v4.0 Base Score: 9.3
Auswirkungen
AngreiferInnen können die Lücke durch setzen eines zu langen
Authorization-Headers trivial ausnutzen. Die Ausnutzung der Lücke,
mithilfe einer speziell präparierten Anfrage, führt zur
unauthentifizierten Ausführung von Befehlen.
Betroffene Systeme
* BIG-IP APM
+ Version 21.1.0
* BIG-IP APM
+ Version 17.5.0 - 17.5.1
+ Version 17.1.0 - 17.1.3
Abhilfe
F5 stellt Hotfixes bereit, die die Sicherheitslücke schließen. Sollten
Updates nicht zeitnahe eingespielt werden können, empfiehlt F5 zur
zwischenzeitlichen Mitigation das Erstellen einer iRule welche über den
Support bezogen werden kann.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
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Informationsquelle(n):
K000162605: BIG-IP APM vulnerability CVE-2026-94127
https://my.f5.com/manage/s/article/K000162605
Is This A Joke? In The Auth Header? (F5 BIG-IP UnAuth Heap-Overflow
to RCE CVE-2026-94127)
https://labs.watchtowr.com/is-this-a-joke-in-the-auth-header-f5-big-ip-unau…
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schlagenhaufer
--
// Michael Schlagenhaufer <schlagenhaufer(a)cert.at> - T: +43 1 5056416 78
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15. September 2026
Beschreibung
In Cisco Secure Email Gateway existiert eine kritische
Sicherheitslücke. Bei erfolgreicher Ausnutzung könnte diese
Sicherheitslücke es nicht authentifizierten Angreifer:innen aus der
Ferne ermöglichen Befehle mit Root-Rechten auf dem zugrunde liegenden
Betriebssystem auszuführen. Laut Cisco wurde eine Ausnutzung der
Sicherheitslücke bereits beobachtet.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-76461
CVSS Base Score: 9.8
Auswirkungen
Ein Angreifer könnte diese Sicherheitslücke ausnutzen, indem er eine
speziell präparierte E-Mail-Nachricht mit bösartigen SQL-Anweisungen an
eine betroffene Instanz sendet. Ein erfolgreicher Angriff könnte es
Angreifern ermöglichen, beliebige SQL-Anweisungen auszuführen und die
betroffenen Instanzen zu kompromittieren.
Betroffene Systeme
Betroffen ist Cisco AsyncOS for Cisco Secure Email Gateway (physisch
und virtuell):
* <15.5.5-014
* <16.0.4-302
* <16.5.0-780
Laut Cisco sind Secure Email and Web Manager und Secure Web Appliance
nicht betroffen.
Abhilfe
Cisco stellt Updates bereit, die die Sicherheitslücke schließen. Bei
Anzeichen einer Kompromittierung empfiehlt Cisco, davor einen sauberen
Punkt der Instanz wiederherzustellen.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
__________________________________________________________________
Informationsquelle(n):
Cisco Security Advisory 14.09.2026: Cisco Secure Email Gateway SQL
Injection Vulnerability
https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdviso…
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schlagenhaufer
--
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2.September 2026
Beschreibung
In SonicWalls SMA1000 Series Appliances existieren zwei
schwerwiegende Sicherheitslücken. Die schwerwiegendere der beiden
Schwachstellen ermöglicht es Angreifer:innen aus der Ferne und ohne
Authentifizierung, die Appliance dazu zu bringen, serverseitig Anfragen
an eigentlich nicht erreichbare interne Endpunkte zu senden
(Server-Side Request Forgery). Laut SonicWall PSIRT werden die in
diesem Advisory beschriebenen Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-83548, CVE-2026-83549
CVSS Base Score: 10.0 (bzw. 7.8)
Auswirkungen
CVE-2026-83548 ist eine Server-Side-Request-Forgery-Schwachstelle
(SSRF) im Work-Place-Interface der SMA1000 Appliance. Ein:e
entfernte:r, nicht authentifizierte:r Angreifer:in kann die Appliance
dazu bringen, serverseitig Anfragen an eigentlich nicht erreichbare
interne Endpunkte zu senden. Der Hersteller gibt für diese
Schwachstelle einen CVSS Base Score von 10.0 an.
Bei CVE-2026-83549 handelt es sich um eine 'Command Injection' die es
angemeldeten AdministratorInnen, aufgrund einer unsachgemäßen
Neutralisierung, erlaubt Betriebssystembefehle auszuführen.
Betroffene Systeme
Betroffen sind die SMA1000 Modelle 6210, 7210 und 8200v in folgenden
Versionen:
* 12.4.3-03453 (platform-hotfix) und ältere Versionen.
* 12.5.0-02835 (platform-hotfix) und ältere Versionen.
Laut Hersteller sind SSL-VPN auf SonicWall-Firewalls sowie die SMA 100
Series Produktlinie nicht von diesen Schwachstellen betroffen.
Abhilfe
SonicWall stellt für betroffenen Modelle einen platform-hotfix bereit,
der die Schwachstellen behebt:
* 12.4.3-03526 (platform-hotfix) und höher.
* 12.5.0-02952 (platform-hotfix) und höher.
Da keine Workarounds existieren, und SonicWall die aktive Ausnutzung
der beschriebenen Lücken beobachtet hat, empfiehlt sich ein rasches
einspielen der verfügbaren Hot-Fixes.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
__________________________________________________________________
Informationsquelle(n):
SonicWall SMA1000 Series Appliances Affected By Multiple
Vulnerabilities
https://psirt.global.sonicwall.com/vuln-detail/SNWLID-2026-0016
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schlagenhaufer
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20. Juli 2026
Beschreibung
In WordPress existieren zwei Sicherheitslücken. Eine
SQL-Injection-Schwachstelle im Parameter „author__not_in“ von
„WP_Query“ betrifft WordPress ab Version 6.8. Ab WordPress 6.9 lässt
sich diese laut Advisory in Kombination mit einer Schwachstelle in der
REST-API (Batch-Route-Confusion) zur Ausführung von beliebigem Code
(Remote Code Execution) ausnutzen. Laut Searchlight Cyber ist diese
Angriffskette ohne vorherige Authentifizierung und ohne weitere
Voraussetzungen in einer Standardinstallation ohne Plugins nutzbar.
Auf GitHub sind mittlerweile mehrere öffentlich verfügbare
Proof-of-Concept-Exploits für CVE-2026-63030 veröffentlicht worden.
Damit ist der Aufwand für eine Ausnutzung deutlich reduziert; CERT.at
rechnet mit Angriffen auf ungepatchte Systeme.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-60137, CVE-2026-63030
CVSS Base Score: N/A (Einstufung im GitHub Security Advisory:
CVE-2026-60137 „Moderate“, CVE-2026-63030 „Critical“)
Auswirkungen
In Kombination mit der Schwachstelle in der REST-API ist ab WordPress
6.9 die Ausführung von beliebigem Code auf dem betroffenen System, und
damit eine vollständige Kompromittierung der Webseite und des
darunterliegenden Systems möglich.
Betroffene Systeme
CVE-2026-60137 (SQL Injection):
* WordPress 6.8.0 bis 6.8.5
* WordPress 6.9.0 bis 6.9.4
* WordPress 7.0.0 bis 7.0.1
CVE-2026-63030 (REST-API Batch-Route-Confusion, RCE):
* WordPress 6.9.0 bis 6.9.4
* WordPress 7.0.0 bis 7.0.1
* WordPress 7.1 Beta 1
WordPress-Versionen vor 6.8 sind nicht betroffen.
Abhilfe
WordPress hat korrigierte Versionen veröffentlicht:
* WordPress 7.0.2 (behebt beide Schwachstellen)
* WordPress 6.9.5 (behebt beide Schwachstellen)
* WordPress 6.8.6 (behebt CVE-2026-60137)
* WordPress 7.1 Beta 2 (behebt beide Schwachstellen)
CERT.at empfiehlt, die Aktualisierung umgehend einzuspielen. Das
WordPress.org-Team hat für betroffene Versionen erzwungene Updates über
das Auto-Update-System aktiviert.
Sofern ein Update nicht unmittelbar möglich ist, nennt Searchlight
Cyber folgende temporäre Maßnahmen: Deaktivierung der REST-API für
nicht authentifizierte Benutzer:innen, Blockieren des Pfads
„/wp-json/batch/v1“ sowie des Query-Parameters „rest_route=/batch/v1“
mittels Web Application Firewall (beide Muster müssen blockiert
werden), oder Einsatz eines Plugins, das Batch-Requests an die REST-API
nur für authentifizierte Benutzer:innen zulässt. Diese Maßnahmen können
den regulären Betrieb der Webseite beeinträchtigen und sind nur als
temporäre Notmaßnahme bis zum Update vorgesehen.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
__________________________________________________________________
Informationsquelle(n):
WordPress 7.0.2 Release (Englisch)
[103]https://wordpress.org/news/2026/07/wordpress-7-0-2-release/
Facilitated SQL injection vulnerability in the author__not_in parameter
of WP_Query (Englisch)
[104]https://github.com/WordPress/wordpress-develop/security/advisories
/GHSA-fpp7-x2x2-2mjf
REST API batch-route confusion and SQL injection issue leading to
Remote Code Execution (Englisch)
[105]https://github.com/WordPress/wordpress-develop/security/advisories
/GHSA-ff9f-jf42-662q
wp2shell: Pre Authentication RCE in WordPress Core (Englisch)
[106]https://wp2shell.com/
New wp2shell WordPress Core Flaw Lets Unauthenticated Attackers Run
Code (Englisch)
[107]https://thehackernews.com/2026/07/new-wp2shell-wordpress-core-flaw
-lets.html
Mit freundlichen Grüßen,
Güneş Holler
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15. Juli 2026
Beschreibung
In den SonicWall SMA1000 Series Appliances existieren mehrere
Sicherheitslücken. Die schwerwiegendere der beiden Schwachstellen
ermöglicht es Angreifer:innen aus der Ferne und ohne Authentifizierung,
die Appliance dazu zu bringen, serverseitig Anfragen an eigentlich
nicht erreichbare interne Endpunkte zu senden (Server-Side Request
Forgery). Laut SonicWall PSIRT werden die in diesem Advisory
beschriebenen Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt.
CVE-Nummer(n): CVE-2026-15409, CVE-2026-15410
CVSS Base Score: 10.0
Auswirkungen
CVE-2026-15409 ist eine Server-Side-Request-Forgery-Schwachstelle
(SSRF) im Work-Place-Interface der SMA1000 Appliance. Ein:e
entfernte:r, nicht authentifizierte:r Angreifer:in kann die Appliance
dazu bringen, serverseitig Anfragen an eigentlich nicht erreichbare
interne Endpunkte zu senden. Der Hersteller gibt für diese
Schwachstelle einen CVSS Base Score von 10.0 an.
CVE-2026-15410 ist eine Schwachstelle vom Typ „Improper Control of
Generation of Code“ (Code Injection) in der Appliance Management
Console (AMC), die es unter bestimmten Voraussetzungen einem:einer
entfernten, als Administrator:in authentifizierten Angreifer:in
ermöglichen kann, beliebige Betriebssystembefehle auszuführen. Der
Hersteller gibt für diese Schwachstelle einen CVSS Base Score von 7.2
an.
Betroffene Systeme
Betroffen sind die SMA1000 Modelle 6210, 7210 und 8200v in folgenden
Versionen:
* 12.4.3-03245, 12.4.3-03387 und 12.4.3-03434 (platform-hotfix)
* 12.5.0-02283, 12.5.0-02624 und 12.5.0-02800 (platform-hotfix)
Laut Hersteller sind SSL-VPN auf SonicWall-Firewalls sowie die SMA 100
Series Produktlinie nicht von diesen Schwachstellen betroffen.
Abhilfe
SonicWall stellt einen platform-hotfix bereit, der die Schwachstellen
behebt:
* 12.4.3-03453 (platform-hotfix) und höher
* 12.5.0-02835 (platform-hotfix) und höher
Der aktuelle platform-hotfix steht auf mysonicwall.com zum Download
bereit. Ein Workaround steht laut Hersteller nicht zur Verfügung.
Da eine aktive Ausnutzung beobachtet wurde, empfiehlt SonicWall
zusätzlich, das System auf Anzeichen einer Kompromittierung (Indicators
of Compromise) zu überprüfen. Dazu zählen unter anderem:
* Einträge in extraweb_access.log mit Anfragen an /__api__/login oder
/__api__/logout mit HTTP-Status 200
* Einträge in extraweb_access.log mit Anfragen an /wsproxy mit
auffälligen Host-Parametern und HTTP-Status 101
* Einträge in ctrl-service.log mit Hotfix-Rollbacks mit
Path-Traversal-Namen
* Routen für /__api__/login oder /__api__/logout in
/var/lib/unit/conf.json (diese URIs existieren in einer legitimen
Konfiguration nicht)
Werden IOCs festgestellt, empfiehlt SonicWall, betroffene Appliances
neu aufzusetzen (Hardware: re-image, virtuell: re-deploy),
Benutzer:innen- und Administrator:innen-Passwörter zu ändern sowie
TOTP-Token zurückzusetzen.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
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Informationsquelle(n):
SonicWall SMA1000 Series Appliances Affected By Multiple
Vulnerabilities (Englisch)
[103]https://psirt.global.sonicwall.com/vuln-detail/SNWLID-2026-0008
Mit freundlichen Grüßen,
Güneş Holler
--
// Güneş Holler <holler(a)cert.at> - T: +43 1 5056416 78
// CERT Austria - https://www.cert.at/
// CERT.at GmbH, FB-Nr. 561772k, HG Wien
22. Juni 2026
Beschreibung
Fortinet hat letzten Freitag, am 19.5.2026, nun auch ein offizielles
Statement zu "FortiBleed" veröffentlicht. Wir hatten zuvor in einem
[103]Blog-Artikel unseren aktuellen Wissensstand beschrieben. Bei
dieser Angriffswelle handelt es sich nicht um die Ausnutzung einer
neuen Schwachstelle. Die Angreifer:innen verwenden stattdessen
Zugangsdaten, die bei früheren Sicherheitsvorfällen (u. a. im
Zusammenhang mit CVE-2025-59718, CVE-2025-59719 und CVE-2026-24858)
erlangt wurden, sowie Brute-Force-Methoden gegen Geräte mit schwacher
Passworthygiene und ohne Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).
Externe Sicherheitsforscher:innen berichten von einer großen Anzahl
betroffener Geräte weltweit. Ursache für die hohe Erfolgsquote der
Angriffe ist unter anderem, dass Administrator:innen-Passwörter auf
FortiGate-Geräten bis zu den FortiOS-Versionen 7.2.11, 7.4.8 und 7.6.1
mit dem schwächeren SHA-256-Verfahren gehasht wurden. Auch nach einem
Update auf eine neuere FortiOS-Version bleiben bestehende Passwörter so
lange im älteren, leichter zu brechenden Format gespeichert, bis sich
die jeweilige Administratorin oder der jeweilige Administrator nach dem
Update erneut anmeldet. Erlangte Konfigurationsexporte ermöglichten es
den Angreifer:innen, die darin enthaltenen Passwort-Hashes offline
mittels Brute-Force-Angriffen zu kompromittieren.
Auswirkungen
Angreifer:innen mit gültigen, kompromittierten Zugangsdaten erhalten
administrativen Zugriff auf betroffene FortiGate-Geräte. Dies
ermöglicht unter anderem das Anlegen zusätzlicher lokaler
Administrator:innen-Konten zur Aufrechterhaltung des Zugriffs, das
Exportieren der Gerätekonfiguration, das Mitlesen von über das Gerät
laufendem VPN- und Authentifizierungsverkehr sowie die Vorbereitung
lateraler Bewegung in das interne Netzwerk, etwa in angebundene
Active-Directory-Umgebungen. Bei Telekommunikationsanbietern und
Managed Service Providern besteht zusätzlich das Risiko, dass über
kompromittierte Geräte auch Kundennetzwerke erreicht werden können.
Betroffene Systeme
* FortiGate-Geräte mit Administrator:innen-Konten, deren Passwörter
nicht seit einem Update auf FortiOS 7.2.11, 7.4.8, 7.6.1 oder neuer
durch eine erneute Anmeldung auf das PBKDF2-Hashverfahren
umgestellt wurden
* FortiGate- und weitere Fortinet-Geräte mit aus dem öffentlichen
Internet erreichbaren Management Interfaces oder SSL-VPN-Zugang
ohne Multi-Faktor-Authentifizierung
* Fortinet-Geräte, die möglicherweise bereits von früheren
Sicherheitsvorfällen betroffen waren (u. a. im Zusammenhang mit
CVE-2025-59718, CVE-2025-59719, CVE-2026-24858)
Abhilfe
Fortinet empfiehlt Betreiber:innen von FortiGate-Geräten folgende
Sofortmaßnahmen:
* Alle aktiven administrativen und VPN-Sitzungen beenden und
sämtliche administrativen und VPN-Passwörter zurücksetzen,
insbesondere auf aus dem Internet erreichbaren Systemen
* Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Administrator:innen-
und VPN-Benutzer:innen-Konten aktivieren
* Update auf eine aktuelle Version von FortiOS 7.4, 7.6 oder 8.0
durchführen. Diese Versionen unterstützen die PBKDF2-Hashfunktion
für Administrator:innen-Passwörter
* Nach dem Update sicherstellen, dass sich alle Administrator:innen
mindestens einmal neu anmelden, damit ihre Passwörter auf PBKDF2
umgehasht werden. Erfolgt dies nicht, verbleiben die schwächeren
SHA-256-Hashes weiterhin in der Konfiguration. Auf FortiOS 7.2.x
und 7.4.x kann zusätzlich die Option
login-lockout-upon-weaker-encryption in den Passwortrichtlinien
aktiviert werden, um das Verbleiben älterer Hashes zu verhindern
* Konfiguration auf nicht autorisierte Änderungen überprüfen,
idealerweise im Vergleich zu einer bekannt unveränderten
Konfiguration. Besonderes Augenmerk gilt unbekannten
Benutzer:innen-Konten, etwa mit Namen wie „forticloud“,
„fortiuser“, „fortinet-support“ oder „fortinet-tech-support“
* Logs auf unerwartete administrative Zugriffe von unbekannten
IP-Adressen sowie auf ungewöhnliche Aktivitäten in angebundenen
Domain-Controller-Logs überprüfen
* Externe administrative Erreichbarkeit der Geräte einschränken, etwa
durch Trusted Hosts, eine Local-In-Policy oder durch vollständige
Deaktivierung der administrativen Erreichbarkeit aus dem Internet
Bestehen Hinweise auf nicht autorisierte Änderungen an der
Konfiguration oder andere Kompromittierungsindikatoren, sollte das
betroffene Gerät als kompromittiert behandelt werden. In diesem Fall
empfiehlt Fortinet eine vollständige Überprüfung gemäß den eigenen
Empfehlungen zur Wiederherstellung kompromittierter Geräte sowie eine
Überprüfung angebundener Active-Directory-Umgebungen auf Hinweise zu
Authentifizierungsversuchen oder neu angelegten Konten.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, sämtliche Software aktuell zu halten und
dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelmäßige
Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.
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Informationsquelle(n):
Analysis of Reported Credential Compromise of FortiGate Devices –
Fortinet PSIRT Blog (Englisch)
[104]https://www.fortinet.com/blog/psirt-blogs/analysis-of-reported-cre
dential-compromise-of-fortigate-devices
An update on FortiBleed – what’s happening with victim orgs –
DoublePulsar (Englisch)
[105]https://doublepulsar.com/an-update-on-fortibleed-whats-happening-w
ith-victim-orgs-c0671a50e7f4
Technical Tip: Enforcing PBKDF2 as hash function for administrator
accounts in FortiOS v7.2.11 and later – Fortinet Community (Englisch)
[106]https://community.fortinet.com/fortigate-3/technical-tip-enforcing
-pbkdf2-as-hash-function-for-administrator-accounts-in-fortios-v7-2-11-
and-later-220652
FG-IR-25-647: Multiple Fortinet Products’ FortiCloud SSO Login
Authentication Bypass – Fortinet PSIRT (Englisch)
[107]https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-25-647
FG-IR-26-060: Administrative FortiCloud SSO authentication bypass –
Fortinet PSIRT (Englisch)
[108]https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-26-060
CERT.at Blog: Aktueller Stand rund um "FortiBleed"
[109]https://www.cert.at/de/blog/2026/6/aktueller-stand-rund-um-fortibl
eed
Mit freundlichen Grüßen,
Güneş Holler
--
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08.06.2026
Beschreibung
Checkpoint warnt vor beobachteten Angriffen gegen die Produkte
Checkpoint Security Gateway und Checkpoint Spark Firewall.
Auswirkungen
Die zugrunde liegende Sicherheitslücke CVE-2026-50751 erlaubt
unbefugten Zugriff auf das VPN.
Betroffene Systeme
Folgende Systeme sind von der Sicherheitslücke betroffen, sofern
IKEv1 aktiviert ist:
* Security Gateways:
+ R82.10 Jumbo Hotfix Take 19 or below
+ R82 Jumbo Hotfix Take 103 or below
+ R81.20 Jumbo Hotfix Take 141 or below
+ R81.10 (EOS)
+ R81 (EOS)
+ R80.40 (EOS)
* Spark Firewalls:
+ R80.20.X (EOS),
+ R81.10.X,
+ R82.00.X
Abhilfe
Checkpoint stellt für die unterschiedlichen Produkte Hotfixes bereit.
Im Advisory finden sich weiters auch Tipps zur Suche nach bereits
erfolten Angriffen sowie mitigierende Maßnahmen.
Sollten sich in ihren Systemen Hinweise auf eine bereits erfolgte
Kompromittierung zeigen bitten wir Sie mit uns Kontakt aufzunehmen.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches
Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software
aktiv und den Virenschutz aktuell zu halten.
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Informationsquelle(n):
Checkpoint Advisory zu CVE-2026-50571
https://support.checkpoint.com/results/sk/sk185033
Blog Artikel von Checkpoint zu den beobachteten Angriffen
https://blog.checkpoint.com/security/check-point-releases-important-hotfix-…
mit freundlichen Grüßen,
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